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HIGH-HEADZ RECORDS
Die Geburtsstunde des Projekts High-Headz liegt eigentlich ja schon ein paar Jahre zurück. Damals noch unter dem Namen High-Headz - Agency veranstaltete das mittelgroße Team um Christian Franke und Sebastian Bork zwischen 1997 und 2003 zahlreiche Veranstaltungen im Mitteldeutschen Raum, betrieb einen Club und eine Bar in Halle / Saale, war darüber hinaus im Bereich Konzeption und Vermarktung  für etliche Veranstalter tätig und kümmerte sich des weiteren auch noch um die Verbreitung junger talentierter Künstler aus dem Elektroniksegment.

Nun, Anfang 2008, greift Christian Franke, mit frischer Unterstützung des jungen Künstlers Stephan Strube, unter dem Namen High-Headz-Records ein Vorhaben auf, welches verständlicher Weise erst eine gewisse Findungs- und Überlegungsphase durchlaufen musste, doch aber schon in den Anfangstagen stets inden Köpfen der damaligen Crew verankert war. Die nur all zu verständliche evolutionäre Fortentwicklung zum eigenen Plattenlabel.

High-Headz Records bemüht sich um die Vereinigung von Vielseitigkeit, Experimentierfreude und Qualität im, von den Betreibern selbst als sehr weitläufig verstandenen, Bereich des hart anmutenden tanzflächen-orientierten Elektronikkosmos. Ein geschlossenes aber facettenreiches Gesamtbild eines jeden Tonträgers und ein hoher Grad an Abwechslung zwischen den einzelnen Releases ist das erklärte Ziel. Mit diesem Vorsatz ist es auch kaum verwunderlich, dass selbst vereinzelte Exkurse in benachbarte Genres, wie z.B. in die Grenzbereiche zwischen Techno und Electro oder auch an die Schnittpunkte von Techno und Hardcore, für High-Headz Records nicht ausgeschlossen sind, sofern es sich um interessante Stücke handelt, die der Ausrichtung des Labels entsprechen. Aus Sicht der Betreiber gibt es einfach zu vielseitige und interessante Einflüsse, die sich selbst in als „strikt dem Techno verschrieben“ geltende Clubs gut integrieren, um davor als Label die Augen zu verschließen oder sich nur auf einen zu fest abgesteckten Bereich zu beziehen. Das Motto des Labels ist eben nicht umsonst: Diversification for quality!

Mit dem Various-Artists-Prinzip, welches jedem Release zu Grunde liegt, setzt High-Headz Records diesbezüglich auch auf ein pluralistisches Künstlerkonzept, welches es ermöglicht, verschiedene Interpretationen eines Genres auf einer Platte zu vereinen und so den Releases auch den angestrebten eigenen Charakter des Labels zu verleihen. Es geht High-Headz Records somit auch weniger darum, einen einzelnen Künstler in den Vordergrund zu stellen, als vielmehr darum, vielseitige und spannende Releases zu schaffen, welche dem Publikum Freude machen. Natürlich sind die Künstler aber keinesfalls ein vernachlässigter Punkt des Labels, denn man hat es sich auch zum Ziel gemacht den Namen des Labels (Nein, dieser bezieht sich nicht auf verbotene Substanzen!) auf zukünftige Sicht hin gerecht zu werden. Und wie sollte man es auch anders vermuten, haben die Jungs durch Ihre jahrelangen Kontakte auch schon ein paar deutschlandweit bekannte Asse im Ärmel.